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Gefährdet die Lega Nord den Zusammenhalt Italiens?




Die Lega Nord als politische Partei

Die Lega Nord ist eine regionalistisch-autonomistische Partei, die 1991 aus verschiedenen autonomistischen Parteien Norditaliens gebildet wurde. Umberto Bossi war Initiator und ist immer noch Vorsitzender.

Ziele:

  • Relative Unabhängigkeit Norditaliens (Pandania)
  • Förderung einer norditalienischen Kultur / Ablehnung gesamtitalienischer Kultur
  • Regionale Steuerpolitik
  • Ablehnung von Einwanderung / "harte" Haltung gegenüber Flüchtlingen
Pandanien: Wirtschaftsstarkes Norditalien; Städte: Turin, Genua, Mailand, Bologna, Verona, Venedig, Ravenna.

Regierungsbeteiligung der Lega Nord

  • 1994 Beteiligung mit dem "Polo Del Italia"-Bündnis unter Berlusconi an der Regierungsmacht 5 Ressorts übernahmen Minister der Lega Nord Nach einem Jahr Wechsel der Partei in die Opposition
  • 2001 Antritt mit dem Bündnis "Casa delle Liberta" unter Berlusconi Amt des Justiz-, Arbeits- und Sozialministers Reformen stärken die Regionen
  • 2006 Wahlschlappe; die Regierungsarbeit ist vorerst beendet
  • Rück- und Ausblick

  • Ständige politische Größe im Norden Italiens
  • Erzielt bis zu 20 % der Wählerstimmen bei nationalen und regionalen Wahlen in Hochburgen wie der Lombardei
  • Seit dem Regierungswechsel 2006 gelang es der Mitte-Links Regierung Prodis im national-konservativem Norden allein in Genua (Kommunalwahl 2007) einen Wahlerfolg zu erzielen
  • Geringerer Erfolg auf nationaler Ebene (4,6%; 2006)
  • Anstelle der Sezession (Abspaltung) setzt sie nun auf
  • Föderalismus. Forderung nach mehr Eigenständigkeit für alle Regionen Italiens Eine Abspaltung ist erst einmal unwahrscheinlich

    Quellen

    von Robert Sämann und Henrik Müller