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Nord-Süd-Konflikt

und Aufspaltung der Wirtschaftszonen in Italien


Historische Entwicklung

  • 1861 Ausrufung des Königreichs Italiens
  • Landbevölkerung hofft auf Umverteilung der Ackerflächen
  • Wird enttäuscht Großgrundbesitze bleiben erhalten und hinzu kommen Indirekte Steuern
  • Freihandel zwischen Regionen führt zu erhöhten Konkurrenzdruck, der Süden kann diesem Druck nicht standhalten
  • Wirtschaftliche Weiterentwicklung wird nachhaltig behindert
  • Durch soziale Not im Süden immer wieder Übergriffe auf Großgrundbesitzer
  • Zunehmende Verarmung Süditaliens führt zu Abwanderung in den Norden oder zu einer Emigration in die USA oder Südamerika

Wirtschaftsgeografische Verteilung und Nord-Süd Gefälle

  • Italien wird in zwei Wirtschaftsgebiete unterteilt
  • der Reiche Norden; 67% der Bevölkerung leben hier -> besonders starke Abwanderung in den 50er und 60er Jahren
  • Starke Industrialisierung -> gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Mitteleuropas
  • Arbeitslosenquote ca. 6%
  • Verfügt über die drei großen Wirtschaftsmetropolen: Mailand, Turin und Genua
  • der Arme Süden (Mezzogiorno)
  • Eine der strukturschwächsten Regionen, stark landwirtschaftlich geprägt -> hohe Arbeitslosenrate (bis zu 50%), organisiertes Verbrechen und Abwanderung der Jungen Bevölkerung

Pro-Kopf Einkommen in Italien

  • Nord-Westen: 28.488
    • Piemont: 26.473
    • Aostatal: 28.137
  • Nvord-Osten: 27.551
    • Südtirol: 33.783
    • Trentino: 27.307
  • Süden: 15.616
    • Abruzzen: 19.442
    • Molise: 17.863
    • Kalabrien: 14.336
Vergleich zu Deutschland:
  • Deutschland hatte im Jahr 2004 ein Pro-Kopf Einkommen von 26.914 Euro

Quellen



von Wiebke Mielenhausen und Vincent Hampel